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Titel:

Altmühltalbühne - Die Glockenstehler

 

Komödie in 6 Bildern von Florian Schmidt

 

Inhalt

Als 1634 das schwedische Heer plündernd durch das Altmühltal zog, wurde auch Gungolding nicht verschont. Besonders auf Blei, Eisen und Messing hatten sie es abgesehen. Nicht einmal von den Glocken aus dem Kirchturm ließen sie die Finger.

Zur gleichen Zeit war Pfahldorf, ein Nachbardorf auf der Jurahöhe von der Pest heimgesucht worden. So lag es nahe, sich auf die Schnelle der Pfahldorfer Glocken zu bemächtigen.

 

Die vier apokalyptischen Reiter, Hunger, Pest, Krieg und Tod, sind immer da zu finden, wo es recht zugeht in der Welt. Im Sommer 1634 suchen sie das Altmühltal heim. Wie immer am Monatsletzten treffen sich die vier zu einer allgemeinen Lagebesprechung – diesmal am Hexenfelsen bei Gungolding.. Krieg kann aber nicht kommen, er hat sich am 30jährigen Krieg überhoben und schickt seine Frau. Und Tod kommt immer zu spät, er muss den drei anderen ja immer hinterher räumen. 

So beobachten also an diesem Tag die drei Erstgenannten wie sich die Tochter des Bürgermeisters mit ihrer heimlichen Liebe trifft. Wie der Bürgermeister versucht, das zu verhindern, und wie der Pfarrer wiederum den Bürgermeister überzeugen will, dass es Wichtigeres gibt, zum Beispiel neue Glocken für den Kirchturm. Zu alledem wird noch ein Landstreicher Paar in Gewahrsam genommen, dass drauf und dran ist, das ausgestorbene Pfahldorf auszurauben. 

In Pfahldorf wiederum hat die alte Anna als einzige die Pest überlebt. Sie wartet auf den Tod und tatsächlich, in der Kirche begegnet ihr Gevatter Tod leibhaftig. Bereitwillig will sie ihm folgen, da sie ein langes und erfülltes Leben hinter sich hat. Tod schlägt ihr diesen Wunsch aber aus, denn sie hat ihren Lebensauftrag noch nicht ganz erfüllt.

So beginnt das Schauspiel „Die Glockenstehler“ und nimmt seinen fatalen und auch skurril- komischen Verlauf. Weiter erleben wir, wie im „Himmlischen Hörsaal“ die Heilige Walburga das Flehen der alten Anna erhört, dass sie ihr beistehe, die Glocken zu retten. Die anwesenden Heiligen rufen Petrus, der wiederum die vier apokalyptischen Reiter beauftragt, den Glockenstehlern eine unmissverständliche Botschaft zu überbringen, die Glocken an ihren angestammten Platz zurück zu bringen.

Damit wird eine Kaskade an Ereignissen entfesselt an deren Ende die Glocken gerettet werden, die Bürgermeistertochter ihre große Liebe heiraten darf und Anna endlich von Gevatter Tod mitgenommen wird.

 

 

Figuren

 Die apokalyptisches Reiter 

der Hunger                  

die Pest

 Frau Krieg                               

 Tod    

 

Die Weltlichen                                   

 Anna                                       

Frieda                                     

Fred                                      

Maria                                 

Hannes                             

 Bürgermeister                 

 Bürgermeisterin                  

 Pfarrer                            

 Moierin                               

 Schulmeister                         

 Feldwebel

 

Die Himmlischen (können von den Weltlichen gespielt werden, Doppelbesetzung)

Heiliger Antonius

Heiliger Martin

Heiliger Nikloaus

Heiliger Petrus

Heilige Walburga

Heilige Afra