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Schöne Bescherung

Weihnachts-Komödie in drei Akten

Zeit: Mitte/ Ende 60er Jahre Heiligabend

Bühne: Wohnzimmer mit Sofa, Esstisch, Buffet, eine Tür, optional 1 Fenster

Spiel: Schlägerei, zersägter Christbaum, Baden in einer Blechwanne, Schlägerei, Wortwitz und teilweise schnelles Spiel

 

 

 

                                   Figuren

 

                                   

                                   Bäuerin, Fanny

                                    Bauer, Franzl

 

                                   Magd, Resl

                                   Knecht, Ulli

 

                                   Nachbarin

                                   Nachbar

 

                                   Maria

                                   Giuseppe

 

                                   Großvater

                                   Binder Bene

                                   

Inhalt:

 

Akt 1

Alles geht schief auf dem Hof am Nachmittag vor Heiligabend.

Der Opa zertritt die Brille der Bäuerin. Die Bäuerin findet ihre Brille nicht und macht im Blindflug einen grauenhaften Weihnachtspunsch, Resi findet das Geld nicht, mit dem sie Ulli eine Seife als Geschenk kaufen wollte, weil der immer so stinkt. Der Bauer versteckt irgendwelche Zeitschriften, Opa macht alle Geschenke auf und verwechselt einen Tanga mit einem Nasenwärmer. Die Nachbarin entdeckt, dass der Christbaum aus ihrem Wald gestohlen wurde und Ulli zersägt den Baum an der falschen Stelle. Und dann kommt auch noch Joseph und Maria hochschwanger zur Stube herein, ein italienisches Gastarbeiterpaar, das sich auf dem Weg nach Italien verfahren hat.

 

Akt 2

Resi will Ulli überzeugen, dass er baden soll, weil er doch so stinkt, sie will ihn im Auftrag der Bäuerin mit ihren weiblichen Reizen dazu bringen, sich auszuziehen. Letztendlich schlagen die Bäuerin und Resi Ulli mit einem Knüppel nieder und baden ihn in einer großen Blechwanne.

Inzwischen stellt sich für das Publikum heraus, dass Joseph und Maria keine Gastarbeiter sind, sondern Bankräuber. Der schwangere Bauch von Maria ist nichts anderes als die Beute in einer Papiertüte. Die beiden verstecken die Beute unter dem Sofakissen.

Dort versteckt auch der Bauer seine Zeitschriften, die niemand sehen darf.

Die Nachbarin belauscht das Ganze.

 

Akt 3

Während die Bäuerin den Tisch deckt, bemerkt sie nicht, dass Ulli und Resi den Christbaum verkehrt herum aufhängen und dann schmücken.

Der Bauer schmeißt die Papiertüte mit dem Geld in den Ofen in der Meinung, dies seien seine Zeitschriften.

Auf der Suche nach dem Geld lassen Joseph und Maria jede Vorsicht fahren und geben sich als Bankräuber zu erkennen.

Es kommt zu einer Schlägerei, bei der der ganze Festtisch zu Bruch geht.

Die beiden Bösewichte werden abgeführt und die Nachbarin lädt alle zum Festessen ein.